Geschichte

Geschichte der SGi Hondelage von 1970 eV.

Die Schützen - Gilde Hondelage wurde am 1.7.1970 gegründet. Das bedeutet aber nicht das erst von diesem Tag an Schießsport in Hondelage betrieben wurde. Die Gründungsmitglieder hatten sich schon in der Schießsportabteilung des MTV Hondelage zusammengefunden. Das Luftgewehrschießen fand auf dem Saal von "Otto´s Gaststätte" statt. Dazu war es erforderlich, dass jedesmal die gesamte Schießanlage abgebaut und nach Abschluss des Trainings wieder aufgebaut werden mußte.

Vom Schießsportleiter Hasso Allmeling kam eines Tages der Vorschlag, dass jeder Schütze 3.000,- DM einzahlen sollte und das man damit einen eigenen 

Schießstand aufbauen wolle, denn inzwischen war die Bewirtung von der Gaststätte nicht mehr bereit das Schießen auf dem Saal zu dulden. Für den Vorschlag ließen sich verständlicherweise nicht alle Mitglieder begeistern und auch der Vorstand des MTV war nicht bereit diesen Vorschlag mitzutragen. So ergab es
sich dann, dass eine risikofreudige Gruppe der Schützen den MTV verließ um in Hondelage einen eigenständigen Schützenverein zu gründen. Als Versammlungslokal wählte man die Gaststätte "Zur Klause".

Am 30.6.1970 trafen sich 18 Schießsportanhänger, 11 Herren und 7 Damen, und beschlossen, dass per 1.7.1970 ein Schützenverein mit dem Namen "Schützen-Gilde Hondelage von 1970" gegründet wird. Im Gründungsprotokoll heißt es, dass man sich trifft..... in freundschaftlicher Zusammenarbeit nach sportlichen und
demokratischen Gepflogenheiten den Schießsport zu betreiben und das Schützenbrauchtum zu pflegen. Die Gründer: Hasso Allmeling, Elke Allmeling, Benno Friederici, Ruth Friederici, Wilhelm Gerecke, Ingrid Gerecke, Manfred Kühnel, Wolfgang Meiling, Rolf Michel (†) , Gudrun Michel, Heinz Michel, Hartmut Telge,
Heinz Sethmann, Sonja Sethmann, Gerda Wadsack, Gottfried Nitsche (†), Hermann Weinert, Barbara Weinert. Das Gründungskapital betrug DM 32,82.

Eines der Ziele des neugegründeten Vereins war der Bau eines Schützenheimes mit den dazugehörenden schießsportlichen Anlagen nach den Richtlinien des Deutschen Schützenbundes. Schon in der Mitgliederversammlung vom 5.9.1970 war der Bau eines Schießstandes auf dem Grundstück der Gaststätte "Zur Klause" im Gespräch. Zur Diskussion stand eine Baracke für 5000,- DM oder ein Massivbau für 12.000,- DM ( Materialkosten ). Letztendlich entschied man sich für einen Massivbau.